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Cyber-Sicherheit und die (Ohn-)Macht des Staates

Published on Jan 1, 2017
· DOI :10.1007/978-3-658-13435-8_4
Jens Lanfer1
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Abstract
Der folgende Beitrag bezieht sich auf die Policy Cyber-Sicherheit im Politikfeld der Inneren Sicherheit und fokussiert den Wandel der staatlichen Aufgabenstrukturen infolge der policy-spezifischen Problem- und Problemlosungsperspektiven zur Gewahrleistung von Sicherheit im Cyberspace. Die staatliche Gewahrleistung von Cyber-Sicherheit ist eine relativ neue Leistungsanforderung im Politikfeld, die allerdings fur die Sicherheitspolitik zunehmend relevanter wird. Der Cyberspace erhoht die Geschwindigkeit, Reichweite und die Anzahl gesellschaftlicher Kommunikation, aber auch die Bedrohungen, Gefahren und Risiken fur die (nationalen) Sicherheitspolitiken intensivieren sich, weil sich Identitat und Aufenthalt von Akteuren verdunkeln und die Barrieren fur grenzenlose und weltweite Cyberkriminalitat, terroristischer Cyber-Attacken oder Cyber-War niedriger werden – als Hilfsmittel bedarf es nur eines Computers und einer Internetverbindung (Betz und Stevens 2011, S. 9 f.). Cyber-Sicherheit lenkt somit die Perspektive auf die andere Seite des immensen Moglichkeitsraums einer digital vernetzten Welt: die zu verarbeitenden politischen Unsicherheiten fur die Gewahrleistung national-offentlicher Sicherheit.
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