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Werner Reutter
Humboldt University of Berlin
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#1Werner Reutter (Humboldt University of Berlin)H-Index: 23
Abstract Wie im Bund ist in den Landern die Kompetenz, die Verfassung verbindlich auszulegen und staatliche Hoheitsakte auf ihre Verfassungsmasigkeit zu uberprufen, besonderen Gerichten – eben: Landesverfassungsgerichten – zugewiesen. Rolle und Bedeutung von Landesverfassungsgerichten erfahren jedoch widerspruchliche Bewertungen. Der Vergleich aller 16 Landesverfassungsgerichte verweist dabei auf erhebliche Unterschiede und zeigt, dass sich Landesverfassungsgerichte nirgends zu »Ersatzgesetzgebe...
#1Werner Reutter (Humboldt University of Berlin)H-Index: 23
Nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichtes bestehen in der Bundesrepublik Deutschland zwei Verfassungsraume, die gleichzeitig autonom und voneinander abhangig sind. Bund und Lander geniesen damit in gleicher Weise Staatsqualitat und damit das Recht zur Verfassungsgebung und zur Verfassungsanderung. Weiter gilt: Landesverfassungen mussen nicht nur dem Homogenitatsgebot des Art. 28 Abs. 1 GG entsprechen, sich folglich in die bundesstaatliche Ordnung einfugen. Vielmehr mussen sie auch so verabs...
#1Werner Reutter (Humboldt University of Berlin)H-Index: 23
Die Studie betritt in inhaltlicher und methodischer Hinsicht Neuland: inhaltlich, weil mit ihr zum ersten Mal die Verfassungspolitik in Bundeslandern umfassend untersucht wird, methodisch, weil die zentrale Fragestellung nach den Ursachen fur Verfassungsanderungen in den Bundeslandern Gegenstand einer Triangulation ist. Es werden unterschiedliche Theorien gepruft sowie variierende Daten und Datenerhebungsmethoden herangezogen; daruber hinaus beziehen sich die durchgefuhrten Analysen – je nach De...
#1Werner Reutter (Humboldt University of Berlin)H-Index: 23
Die Untersuchung zur Verfassungspolitik in Bundeslandern kombiniert qualitative und quantitative, rekonstruierende und statistische Analyseverfahren und nutzt unterschiedliche Forschungsdesigns. Dieser triangulare Ansatz, bei dem Daten, Theorien, Methoden und Analyseverfahren kombiniert werden, wird in diesem Kapitel erlautert. Erstens wird die Forschungsfrage entwickelt und begrundet, zweitens werden einschlagige theoretische Ansatze vorgestellt, drittens wird diskutiert, welche grundlegenden P...
#1Werner Reutter (Humboldt University of Berlin)H-Index: 23
In vierten Kapitel werden die Verfassungsanderungspolitiken in den Bundeslandern mittels einer triangularen Vorgehensweise erschlossen und analysiert. Die die Untersuchung leitende Frage nach den Ursachen fur die Unterschiede zwischen den Verfassungspolitiken in den Bundeslandern wird mit divergierenden Fallkonstellationen und auf unterschiedlicher Datengrundlage zu beantworten versucht. Zuerst wird mit einer vergleichenden Fallstudie eine prozessorientierte Analyse vorgenommen. Daran anschliese...
#1Werner Reutter (Humboldt University of Berlin)H-Index: 23
Der Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin hat sich nach seiner Grundung 1992 rasch als eigenstandiges Verfassungsorgan etabliert. Er wurde mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet und verzeichnet rund 200 Eingange pro Jahr. Eine Reihe seiner Entscheidungen erhielt sogar bundesweit Aufmerksamkeit. Begreift man den Integrationsbeitrag eines Verfassungsgerichtes also einmal darin, „Klagemauer“ fur Burger und Burgerinnen zu sein sowie politische Konflikte zwischen Verfassungsorganen zu losen, ...
#1Werner Reutter (Humboldt University of Berlin)H-Index: 23
Wie im Bund ist auch in den Landern die Kompetenz, staatliche Hoheitsakte auf ihre Verfassungsmasigkeit zu uberprufen, spezifischen Gerichten zugewiesen. Allerding fallt der Beitrag von Landesverfassungsgerichten zur Integration von Recht und Politik und von Staat und Gesellschaft in den Bundeslandern unterschiedlich aus. Ebenso wichtig wie die Gemeinsamkeiten, die zwischen den 16 Landesverfassungsgerichten bestehen, sind daher die Unterscheide. Jedenfalls lasst sich in einer vergleichenden Betr...
#1Astrid LorenzH-Index: 4
#2Andreas AnterH-Index: 1
Last.Hendrik TrägerH-Index: 1
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#1Werner ReutterH-Index: 23
#2Peter RüttersH-Index: 2
Deutsche Gewerkschaften verfugen uber eine bis ins 19. Jahrhundert zuruckreichende Tradition internationaler Gewerkschaftsbeziehungen. Seit der Grundungsphase waren sie – mit Unterbrechungen wahrend des Ersten Weltkrieges, der NS-Zeit und der Jahre unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg – kontinuierlich an internationalen und seit den 1950er Jahren auch an europaischen Gewerkschaftsorganisationen beteiligt. Nicht selten zahlten sie zu den Initiatoren, zumindest aber zu den Grundungsmitgliedern i...
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